Blondinen wollen sich selbst ein Denkmal setzen

Es gibt im InfoRadio manchmal Nachrichten, die hält der Zuhörer für einen Witz, aber es ist keiner. Ein Beispiel aus der heutigen Nacht: Da wird in einem Feature berichtet, dass sich im Raum Kaliningrad hübsche und erfolgreiche Blondinen selbst ein Denkmal setzen wollen. Um ein Zeichen gegen die üblichen Vorurteile zu setzen! In ihrem Kampf gegen Vorurteile und die Blondinenwitze sollen die Initiatoren (w) sogar schon ein Komitee gegründet haben. Alle Mitwirkenden sind selbstbewusst, blond und können von sich sagen, dass sie im Leben was erreicht haben. Der Wettbewerb läuft bereits. Gut im Rennen soll eine Skultur liegen, die das übliche Klischee bedient: eine nackte Frau, die sich mit ihrer Hand durchs lange Haar fährt. Und auch der Platz für das Denkmal soll schon gefunden sein – direkt an der Ostsee in einem Ort in der russischen Sonderwirtschaftszone. Der Ort soll übersetzt wohl Bernstein heissen. Das könnte also vielleicht Jantarny sein? Man darf gespannt sein, ob das künftige Denkmal zu Belebung der Region beiträgt. Die Ausweisung des Gebietes als Sonderwirtschaftszone soll den gewünschten Erfolg nicht gebracht haben. Hübsche blonde Frauen soll es dort aber reichlich geben, allerdings seien viele Haare der vermeintlichen Blondinen gefärbt. Gar nicht witzig, oder?…

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