Weihnachtskonzert mit Andrea Berg, Christina Rommel, Ute Freudenberg oder singen wir selber
Singen wir beim Weihnachtsfest in Familie oder mit Freunden selbst oder legen wir eine Platte auf? Das ist die Frage aller Fragen, wenn man einfach Cliff Richards uralten Erfolgssong bemüht. Es gibt ja reichlich Auswahl an weihnachtlichen Alben unserer Publikumslieblinge. Irgendwann meinen die meisten der Stars, sie müssten ein Weihnachtsalbum machen, um unterm Christbaum bei ihren Fans zum Fest „Asyl“ zu finden, zumindest akustisch. Wie bringen wir aber zum Fest die richtige Stimmung musikalisch ins Wohnzimmer? Wer singt uns – via CD – was vor (und lullt uns ein)? Oder singen wir noch selber und machen vielleicht sogar Hausmusik? An Weihnachten eine nicht unerhebliche Frage, zumal auch dann – wie sonst kaum – Musikalisches verschenkt wird – Alben, aber auch Musikinstrumente…

Ich gestehe, dass ich es gewohnt bin, dass (nicht nur) zum Fest in meiner Familie nicht „nur“ die eine oder andere Weihnachtsplatte aufgelegt sondern auch selbst gesungen oder Musik gemacht wird. Weihnachten ohne eigene Lieder zur Gitarre – undenkbar! Vielleicht liegt es daran, dass ich als Kind in einem berühmten Kinderchor gesungen habe und auch heute noch sehr gut bei Stimme bin. Was regelmäßig dazu führt, dass sich einige Leute im Weihnachtsgottesdienst zu mir umdrehen – vielleicht singe ich zu dominant oder sollte bei manchen Lieder einfach die „zweite Stimme“ weglassen (die habe ich nämlich in grauer Vorzeit im Kinderchor gesungen; die Weihnachtskonzerte damals waren übrigens (8 bis 12 an der Zahl) in der großen Konzerthalle meiner Heimatstadt durchweg ausverkauft. Davon träumen heute die Chöre, auch mein berühmter Kinderchor. Und im Radio erkenne ich ihn in der Weihnachtszeit immer sofort – unter den vielen Gesangsdarbietungen rund um das Fest.
Ich hätte aber am Weihnachtsabend überhaupt kein Problem damit, das neue Album von Andrea Berg aufzulegen: „Dezembernacht“. Oder die „Prinzen“ mit ihrer „Festplatte“, Ute Freudenberg (die beliebteste Sängerin Ostdeutschlands und Jugendliebe-Interpretin) mit ihrem Album „Im Namen der Liebe“ oder halt jenes der Erfurter Sängerin Christina Rommel : „Nachtlicht“. Dieses Album kommt offiziell erst im nächsten Herbst auf den Markt, aber es gibt bereits für Freunde und Werbepartner eine Vorab-Version. Die habe ich – und sie ist richtig gut. Nun ist ja Andrea Berg (Bild ganz vorn) momentan sicher noch die erfolgreichste deutsche Sängerin, ein bisschen Kult und deshalb sehr präsent in vielen Haushalten. Andreas Album „DezemberNacht“ ist wirklich gelungen. Neben einigen deutschen Weihnachtsliedern sind vor allem eigene weihnachtlich anmutende Titel dabei zu hören. Aber auch die Geschichte „In dieser Nacht war ein Engel da“, erzählt von Lena Maria, der Tochter von von Andrea Berg. Gut gemacht! ich kann das Album empfehlen, habe es auch in meinem Zeitungsportal besprochen.
Und wieder kommen wir um die „Schlüsselfrage“ nicht herum: Singen wir nun selber oder lassen wir uns via CD bedienen? Meine Meinung: Sowohl als auch! Ich kenne ja viele prominente Künstler/Innen persönlich – und mag selbstverständlich deren Darbietungen. Dabei darf die Spannbreite des Musikgenre recht groß sein. Für mich ist entscheidend, ob ich durch die weihnachtlichen Popsongs, Schlager oder rockigen Titel wirklich in „Weihnachtsstimmung“ komme. In vielen Fällen klappt das. Weihnachten muss nicht nur traditionell eingeläutet werden, es darf auch in Pop, Rock oder Schlager passieren. Hauptsache gut gemacht. Und ganz persönlich finde ich es gut, wenn mich solche Alben dazu ermuntern, gelegentlich lauthals oder auch verhalten mitzusingen – bevorzugt tue ich das abends im Auto, wenn ich unterwegs bin…